Wenn die Meute bei Gluthitze zusammentrifft: Rückblick auf Teamtreffen 2.0

Unsere Firmenrudel hat es manchmal schon nicht leicht. Schon seit Anbeginn unserer persönlichen Zeitrechnung in Bezug auf unsere Tätigkeiten rund um unser großes Grafik-, Web- & Fotoportal PSD-Tutorials.de und unserer Medienagentur 4eck Media, wildern wir Wölfe vom Home-Office aus. Da liegt nahe, dass Zusammentreffen jeglicher Art wie Branchenevents oder Usertreffen eine regelrechte Welle fliegender Schmetterlinge in den hungrigen Mägen der Mitarbeiter auslösen. Und das man von Schmetterlingen nicht satt wird, weiß heute jedes Kind. Deshalb kann es auch nie genug Treffen geben und die Vorfreude ist nachvollziehbar, schließlich kommen zu diesen raren Zeiten Menschen zusammen, die sich sonst nur mehrfach am Tag per Skype austauschen, Aufgaben koordinieren und lustige YouTube-Videos durch den Chat jagen, wie zum Beispiel dieses hier :-) Aber ein besonderes Treffen ging kürzlich mit Glanz und Glorie über die Bühne und brannte sich als Highlight in unserer persönlichen Erinnerung ein: Unser zweites Teamtreffen in Waren (Müritz) im Norden der BRD. Genauer gesagt ich Mecklenburg-Vorpommern.

Fakt ist: Trotz aller Erfolge die wir als Team feiern und dem Beweis, dass kollaboratives Zusammenarbeiten in dezentralen Strukturen ausgezeichnet klappt, ist die körperliche Präsenz unserer Buddies nicht zu erstzen! Schließlich verbinden uns nicht nur gemeinsame berufliche Interessen sondern selbstredend so eine begleitende Randerscheinung, die man mit Freundschaft betiteln kann.

Das Teamtreffen 2.0 im Juli 2015

Unsere diesjährige Teambuildingmaßnahme stand ganz im Zeichen der sportlichen Betätigung, was ich persönlich sehr begrüßt habe, denn ich bekomme nach und nach ein ausgesprägt schlechtes Gewissen gegenüber meinem eigenen Körper, der mich so wunderbar 24 Stunden täglich durch das Leben trägt. Das liegt daran, dass ich ihn konsequent mit 8-10 Stunden Büroarbeit erfolgreich herunterwirtschafte. Ihr könnt mir glauben: Da ist körperliche Ertüchtigung ein willkommener Ausgleich und zum Glück kann man das Wort ’sportlich‘ auch auf diverse andere Freizeitbeschäftigungen ummünzen. Zum Beispiel, wie oft in einem vorgegeben Zeitraum, eine Flasche mit 0,33 Liter voller Brauwasser, Gerstenmalz und Hopfen zum Mund geführt werden kann. Das Spiel geht so lange bis der Inhalt geleert ist. Danch ist der nächste an der Reihe.

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Als Auftakt stand eine herrliche Radtour entlang der wunderbaren Müritz auf dem Plan. 30 Kilometer ging es im zügigen Tempo und bei Gluthitze quer durch die hiesige Landschaft, die sich nicht nur von seiner schönsten Zeite zeigte, sondern auch Perspektiven offenbarte, die man sonst nur von Fotos renommierter Stockagenturen kennt. Zum Glück ging es mit dem Boot wieder zurück, denn ich bin an Deck sofort eingepennt, als hätte ich eine durchzechte Disconacht in der Münchner Kultfabrik erlebt. An den weiteren Tagen begleitete uns eine ziemlich coole Tour mit dem Kanadier quer über den See. Und irgendwie war es klar, als wir zu den Booten gingen: Jeder wollte der schnellste sein und stach sein Paddel mit wölfischer Bestialität ins kühle Nass, als würde er gegen Poseidon persönlich in die Donnerkuppel steigen. Tina Turner haben wir zwar vermisst, aber dass wir uns dabei auch in teilweise fragwürdige Areale manövrierten, setzte dem Funfaktor die Krone auf und zu aufgeschlagenen Schienbeine führte. Klar doch! Ich steh auf Schmerz in meinen Schienbeine! Total…

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Später, als wir uns zum Grillen bei meinem Chef verabredeten (Das Kaloriendefizit musste wieder ausgebügelt werden), fanden wir natürlich auch allerhand „Männerspielzeug“, mit dem wir uns die Zeit bis zur Nahungsaufnahme vertrödelten. Mit Bogenschießen wie Robin Hood und Basketballspielen wie Michael Jorden schlugen wir die Zeit tot. Auch wenn wir in beiden Funktionen eine denkbar schlechte Figur machten, so sehen die Fotos doch ziemlich nice aus.

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Und bevor die sich ankündigende Nacht langsam das zurückholte, was ihr der Tag genommen hatte, überprüften wir unsere Zielgenauigkeit beim Körbe werfen. Leider mussten wir feststellen, dass unsere Feinmotorik sehr gelitten hat. Vonwegen ‚Zielwasser‘! So etwas gibt es nicht … Ich spiele eigentlich kein Basketball aber hin und wieder, wenn ich einen Korb sehe, stürze ich mich ins Unglück und will es wissen.

Neben dem Lustwandeln durch die schöne Altstadt am Pier entlang, oder beim Essen quer durch die internationle Küche, gab es noch zahlreiche weitere brisante und amüsante Zwischenfälle, die ich zwar nicht in meinem Blog, aber gerne bei einem gemütlichen Bier preisgebe. Unterm Strich waren es drei facettenreiche Tage mit meinen Kollgen und Kolleginnen und die gemeinsam verbrachte Zeit war unerlässlich, wenn es um den Zusammenhalt geht. Manche kennen so etwas als Betriebsausflug. Als Resümee lässt sich feststellen: Die einzelnen Glieder der Kette wurden wieder gestärkt und man kehrt zwar äußerst erschöpft, aber auch motiviert nach Hause zurück. Da hat mich die 10-stündige Heimreise auch nicht länger gestört.

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Einen etwas tragischen Verlust hatten wir dann doch zu verzeichnen. Vielleicht fragt ihr euch, was es mit dem kleinen Vogel im Aufmacherbild auf sich hat. Nun, der Arme ist doch glatt mit voller Schubkraft gegen unser Hotelfenster geflogen, ich vermute es war mehr als eine Gehirnerschütterung. RIP.

Bis zum nächsten Mal, meine Lieben! Euer Stefan.

 

Stefan Riedl

Stefan Riedl Grafik-Designer aus Augsburg

Designliebhaber

Stefan Riedl