Perforation-Tutorial für InDesign: Einzelne Teile des Druckprojekts abtrennen

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Was ist eine Perforation? Im Bereich der Druckerzeugnisse beschreibt das perforieren den Prozess, wenn Papiere mit zahlreichen Löchern im gleichen Abstand versehen werden, bekannt aus Zeitungsbeilegern, die bspw. Mc Donald’s-Gutscheine enthalten, wodurch diese leichter abtrennbar sind. Der heutige Blog-Post behandelt zwei Möglichkeiten die zeigen, wie Perforationen angelegt werden können. Wenn ihr also den Auftrag habt, ein Druckerzeugnis mit abtrennbaren Bereichen zu gestalten, jedoch noch nicht wisst, wie ihr vorgehen müsst, seid ihr hier goldrichtig: Die erste Variante machen wir in InDesign, die zweite im hauseigenen Online-Konfigurator der Profi-Druckerei viaprinto. Gerne möchte ich an dieser Stelle auch viaprinto zitieren, die ihre Produktinformation als solche beschreibt:

Perforationen werden auf Papier oder Karton angewandt, um einzelne Blätter oder Teile eines Druckprojektes vereinfacht abtrennen zu können. Dazu wird der Werkstoff an der entsprechenden Stelle / den entsprechen- den Stellen in regelmäßigen Abständen durchlöchert bzw. durchstanzt.

Nun, da das schonmal geklärt ist, hoffe ich, dass jeder ein Bild vor Augen hat, was gemeint ist. Um nicht nur eine Buchstabenspende rund um die Theorie rauszupeitschen, habe ich einen fiktiven A5-Flyer für einen Messe-Besuch gestaltet. Anhand diesem können wir genau besprechen, wo überhaupt Perforationslinien angelegt werden können. Wir beantworten Fragen wie: Wie viele Linien kann ich anlegen? Funktioniert es auch mit orthogonalen Linien? Wieviel Mindestabstand müssen die Linien zueinander haben (Achtung Spoiler: sind 10mm ;-)) und welche Stärke ist erforderlich? Fragen über Fragen – weiter unten kommt natürlich auch die Antwort.

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Trennung gefällig? So funktioniert’s!

Am besten lassen sich beide Vorgehensweisen mit Hilfe eines Tutorials erklären, dass ich im Rahmen unserer gemeinsamen Zusammenarbeit, zwischen der 4eck Media und der Online-Druckerei viaprinto aufgenommen habe. Außerdem weiß ich doch, die Menschen von heute lieben Videos – mehr als Text-Anleitungen jedenfalls … Die Video-Anleitung zeigt neben der zugehörigen Layoutvorgaben, auch die Kennzeichnung in Adobe InDesign mittels Volltonfarben und darüberhinaus kann alternativ auch der Perforationseditor von viaprinto.de genutzt werden. Ziemlich spannende Sache!

In beiden Fällen zeigt sich, dass eine Perforation leichter anzulegen ist, als sie klingen mag. Als professioneller Grafik-Designer muss ich mir zudem eingestehen, dass ich zukünftig ernsthaft kritisch vor der Frage stünde, ob ich den Schritt nun tatsächlich in Adobe InDesign umsetze, oder direkt den Perforations-Editor online verwende – so gut ist er! Aber seht euch den kurzweiligen Perforations-Spurt einfach selbst an. Im Anschluss seid ihr jedenfalls für jede Form der Trennung bestens gewappnet ;-) Herzliche Grüße, euer Stefan.

Stefan Riedl

Stefan Riedl Grafik-Designer aus Augsburg

Designliebhaber

Stefan Riedl