Die eigene Handschrift verkauft: Signaturenplatzhalter für alle Fälle

Vier Wochen sind vergangen und es hat sich wieder einiges im kreativen Kosmos getan. Könnt ihr euch vorstellen, dass man mit dem Verkauf seiner eigenen Handschrift Umsatz machen kann? Nein? Gut, so mancher Kritiker könnte der Meinung sein, die Veräußerung etwas derart Persönlichen wäre genauso unstatthaft, wie das Spermaspenden für eine Samenbank. In einem Punkt stimme ich zu: Ein Quantum der eigenen Identität gibt man dabei schon zur Auktion frei. Aber da es sich dabei nur um ein minimal geringes Fragment meiner Selbst handelt, kann ich gut damit leben. Ich hab ja schließlich noch einen ganz Berg voller (geheimer) Facetten.

Was hat es nun mit dieser ominösen Einleitung auf sich? Berechtigte Frage, also lassen wir die Katze mal aus dem Sack, ehe sie da drin noch erstickt: Das umfassende Unterschriften und Signaturenpaket ist mittlerweile verfügbar. 32 freigestellte und transparente Placeholder-Signatures sind also ab sofort für einen Obolus erwerbbar. Wer jetzt noch nicht um die Ecke gedacht hat, dem werde ich den Sinn dahinter gerne einmal erläutern. Oft kommt es bei der Ausgestaltung von kreativen Auftragsarbeiten und Projekten auf eine bestmögliche und authentische Anpreisung des Entwurfs vor dem Abnehmer an. Wir haben uns in unserer Agentur selbst dabei ertappt, wie häufig wir eigentlich freigestellte Unterschriften als Platzhalter benötigen, bis die finale Unterschrift vorliegt. Natürlich haben wir keine Strichlisten in die Bürowände geritzt, aber dennoch war schnell klar: Oft genug, dass man sich hier mal mit einem gesunden und artenvielfältigen Fundus eindecken sollte.

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So machte ich mich an die Arbeit und schüttelte hunderte mehr oder minder brauchbare Unterschriften aus dem rechten Handgelenk. Es ist gar nicht so leicht, mit dem Stift auf dem Grafik-Tablett aus dem eigenen Duktus auszubrechen und die Linienführung der eigenen Schrift entgegengesetzt seiner Gewohnheit auszugestalten. 32 PNG-Dateien in schwarzer und blauer Tinte kamen aber dabei heraus, die ich alle anschließend noch vektorisiert habe, so dass sie unendlich vergrößerbar sind. Auf einen Blick also die Keyfacts:

  • 32 freigestellte Unterschriften in blau und schwarz
  • vom Kürzel (Initialen) über die Paraphe bis zur vollständigen Unterschrift
  • vorliegende Formate .PNG und .AI – dank Vektorformat .AI können diese auch verlustfrei skaliert werden
  • verwendbar in Photoshop, InDesign, Illustrator, Word, CorelDRAW und weiteren Programme

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Als Bonus gibt es in diesem Paket aber noch zwei Photoshop-Aktionen on top, die mit einem einzigen Klick eine jede Unterschrift in weniger als einer Sekunde automatisch freistellt. Einfach genial und automatisch magisch! Das zugehörige Video-Training erklärt in einem aufschlussreichen Workflow, wie man obendrein selbst Unterschriften schnell und einfach freistellt. Interessiert? Dann werf mal einen Blick auf das Unterschriften und Signaturenpaket, das in unserem Shop erhältlich ist.

Zusätzlich dürfen wir den undankbaren Monat April willkommen heißen. Jener Monat, an dessen ersten die gesamte Welt einen Kasper gefrühstückt hat. Ich war heute wirklich damit beschäftigt, in meinem Redaktionsteam den ein und anderen Aprilscherz abzuwenden. Das kam wenig überraschend, was jedoch sehr wohl verblüffend war, zeigte sich, als ich heute morgen aus dem Fenster blickte: Schnee in Oberbayern! Dächer, Wiesen und selbst Straßen sind schneeweiß. Ich will nicht wissen, wie viele übereifrige Autofanatiker auf ihren tiefergelegten und mit Steroide vollgepumpten Sardinenbüchsen schon die Sommerräder zwecks besserer Optik montiert haben. Na dann, guten Rutsch – in den April!

Design-Kalender-2015-April

Aus meinem gestalteten Design-Kalender 2015 darf ich heute ein neues Kalenderblatt präsentieren. Optimize your work-life-balance for better results. Eine schöne Symbiose, die die beiden Kreise da eingehen. Nicht wahr? Erinnert mich an ein bisschen an…

Stefan Riedl

Stefan Riedl Grafik-Designer aus Augsburg

Designliebhaber

Stefan Riedl