Hollywood macht es vor! Nachbauen beliebter Cinematic-Styles und Filmposter

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In meinem Blogpost von letzter Woche habe ich bereits erwähnt, dass ich sehr gerne Filme, Serien, Kinoplakate und Moviecover als Inspiration für eigene Photoshop-Arbeiten nutze. Oftmals auch nur, weil mir ein entdeckter Cinematic-Style so gnadenlos unter die Haut geht, dass ich ihn einfach nur nachbauen will – asap! Mein Anspruch erstreckt sich lediglich darauf, dass ich eigenes Material verwenden will. Sowas geht natürlich auch mit Anleitung, dazu später mehr.

Ein weiteres Creative-Artwork, das gut zum Thema passt, möchte ich heute voller Stolz präsentieren: The good & the bad orientiert sich an der beliebten Serie Orphan Black, die mit sechs Staffeln einen imposanten Thriller über genetische Klonmethoden in Szene setzt. Entdeckt habe ich die Serie – wer hätte es gedacht – auf Netflix ;-) Das beeindruckende daran ist, dass Tatiana Maslany als Hauptprotagonistin unglaubliche 5 Rollen einnimmt – es werden also alle wesentlichen Charaktere von der gleichen Schauspielerin gespielt. Klar, geht ja auch um Klone! Wie dieser kopfverdrehende Movie-Twist ineinandergesetzt (und auch gefilmt) wurde, hat hingegen beeindruckend authentischen Real-Life-Charme! Mein folgendes digital Artwork beschreibt also die Doppelseite von Menschen, denen stets eine ‚gute‘ und eine ‚böse‘ Seite innewohnt.

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Entstanden ist das gesamte Artwork mit Hilfe meines iPad Pro, dem zugehörigen Apple Pencil, querliegend auf dem Sofa meiner Frau und mit zu viel Zeit im Gepäck. Während ein gewöhnliches Foto ihres Seitenprofils als Ausgangsmaterial herhielt, wurde das Gesicht in der App Adobe Sketch vielfach mit dem digitalen Zeichenstift nachgepinselt und anschließend einfach gespiegelt geklont. Die Deckkraft des dahinterliegenden Fotos musste jetzt noch auf ein Minimum reduziert werden. Einen cyanhaltigen und futuristischen Farblook erhielt ich ohne Umwege über die App Adobe Photoshop Fix. Hier ein Original-Bild, das ich auf der Website redbubble.net fand und als Inspiration herhielt:

Man erkennt, dass es sich im obigen Original-Bild um die identischen Gesichtszüge handelt. Nur eben etwas anderes geschminkt und gestylt. Wer aber alle Nasen vergleicht, wird das Mysterium im wenigen Bruchteilen einer Sekunde lüften ;-) Die Kinovorlage trumpft noch einmal mit deutlich mehr Detailreichtum auf, im Verhältnis zu meiner Arbeit – gearbeitet habe ich aber auch nicht mit Photoshop am Desktop-Rechner, sondern eben mobil vom gemütlichen Sofa aus.

Gibt es auch Video-Trainings zum Nachbauen von Filmplakaten?! Logo! Wie wäre es mit The Punisher?

Wer jetzt darüber nachdenkt selbst Filmplakate nachbauen zu wollen, mit den Techniken in Photoshop jedoch noch nicht so vertraut ist, kann auf Video-Trainings zurückgreifen. Kürzlich erschien in unserem Shop das nagelneue Training zur Netflix-Serie The Punisher. Digital Artist Gabor Richter lässt sich 100 Minuten über die Schulter eines echt kompakten aber nicht weniger imposanten Workflows blicken. Sein Model Thomas Buschkamp stellt hierbei die Szene von Frank Castle nach. Echt heißer Scheiß, der knallhart wie das Original rüberkommt! Klickt euch bei Interesse rein und schaut öfter vorbei, denn wir haben noch zahlreiche weitere Filmtitel in Planung, die zeigen wie unterschiedliche Cinematic-Look entstehen. Ich sag nur Riverdale, Tomb Raider, Sin City … Puh – na dann Film ab!

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Edith: Das Tutorial Poster erstellen im Stil von Tomb Raider – Fotografie- und Photoshop-Tutorial ist online, schau dir gleich an, wie dein zukünftiges Artwork aussehen wird. Daneben ging auch das Video-Training zu Filmplakat erstellen im Stil von Preacher – Fotoshooting & Photoshop-Tutorial online und für alle Netflix-Fans steht auch auf dem Plan: Fotografie- und Photoshop-Tutorial: ein Filmposter im Stil von Riverdale erstellen

Stefan Riedl

Stefan Riedl Grafik-Designer aus Augsburg

Designliebhaber

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